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Sonne im Herzen und auf der Haut

  • 26. März
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 22. Apr.

Sonnenschein ist nicht nur Balsam für die Seele, sondern auch für den Körper. Denn er sorgt für gute Stimmung und rege Vitamin D3-Produktion.

Die Schattenseite: Zu viel Sonne schadet deiner Haut. Und ihr Gegenpart,

die Kälte im Winter, natürlich auch. Hier sind unsere wichtigsten Tipps,

damit du nicht aus deiner Haut fährst.


Knackige, „gesunde“ Bräune, die das ganze Jahr über anhält und uns an dunklen Tagen an Sommer und Meer erinnert: Das wünschen sich wohl die meisten von uns! Und werfen sich dementsprechend so oft und so viel wie möglich in die Sonne, um zu brutzeln.


Doch was traumhaft für uns klingt, ist für unsere Haut ein wahrer Alptraum. Denn meistens kommt eines beim ausgiebigen Sonnenbaden zu kurz: der Sonnenschutz. So mancher cremt sich am Beginn des Tages ein, nur um dann bei Sonnenuntergang festzustellen, dass das Braun eher einem gekochten Hummer gleicht. Schmerzen und Hitzegefühl inklusive. Ein Sonnenbrand ist so ziemlich das Schlimmste, was wir unserer Haut zumuten können, denn jeder Sonnenbrand ist ein unwiderruflicher Schaden an deiner Haut. Und: Sonnenbrände können nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über passieren!


Gesunde Bräune gibt es nicht


Sonnenstrahlung an sich ist nicht per se „böse“. Wir brauchen Sonnenlicht, damit unser Körper das wichtige Vitamin D3 bilden kann. Es ist essenziell für unsere Psyche, unsere Knochen, das Immun- und Nervensystem. Doch die positiven Eigenschaften kommen auch mit einem Preis. Und der heißt „UVA- und UVB-Strahlung“. UVA-Strahlen können ohne ausreichenden Schutz unser körpereigenes Kollagen schädigen und damit vorzeitige Hautalterung verursachen. UVB-Strahlung wiederum ist für Sonnenbrände verantwortlich – und im allerschlimmsten Fall für Hautkrebs.

Setzen wir uns dem Sonnenlicht zu lange aus, reagiert unsere Haut mit einem Abwehrmechanismus: Sie wird braun und versucht so, sich zu schützen. Es ist ein Hilferuf deiner Haut, dem du folgen solltest, indem du Sonnencreme aufträgst, Kleidung anziehst oder im besten Fall aus der Sonne gehst. Tust du das nicht, wird auch der Eigenschutz deiner Haut irgendwann nicht mehr helfen und sie verbrennt.

Trägst du Sonnencreme auf – und zwar regelmäßig und nicht nur im Sommer! –, minimiert sich das Risiko eines Sonnenbrandes signifikant. Sonnencreme wirkt nämlich wie ein Schutzschild auf deiner Haut und lässt schädliche Strahlung abprallen. Das heißt natürlich auch, dass die Vitamin D-Produktion quasi stillsteht. Es gilt also: Sonnenbaden, aber richtig!


Das perfekte Sonnenbad


Hautexpertin Nicole Scheucher empfiehlt einen Mix fürs richtige Sonnenbad: „Zuerst maximal 15 Minuten ohne Sonnenschutz und mit wenig Kleidung in die Sonne, das reicht für den Tagesbedarf an Vitamin D3. Danach sofort Sonnenschutz auflegen und im Schatten bleiben!“, rät Nici allen Sonnenliebenden, „Ich habe leider schon einige Kundinnen und Kunden bei mir gehabt, deren Haut man deutlich angesehen hat, dass sie im Laufe ihres Lebens viel zu viel Sonne abbekommen hat. Je nach Hauttyp bekommt natürlich jeder ein bisschen Bräune. Es gibt aber einen Unterschied zwischen natürlicher und hautschädigender Bräune.“

„Noble Blässe“ ist also kein Überbleibsel der Barock-Zeit, sondern ist heute ein Zeichen von Vorsicht und Vorsorge. Wer aber nicht auf Sonne auf der Haut verzichten will, dem sei der richtige Sonnenschutz ans Herz gelegt – und zwar das ganze Jahr über. Nici empfiehlt dafür die Sonnenschutz-Serie „solaire“ von Jean D’Arcel: Das französische Familienunternehmen hat sich hochwirksamer Hautpflege und dem Schutz vor schädlicher Sonnenstrahlung verschrieben. Das Besondere: Die Produkte sind auf Hauttyp, Alter und persönliche Umstände abgestimmt und versorgen dich dank ihrer fettfreien Formulierung mit viel Feuchtigkeit, ohne zu kleben. Das ist besonders in der heißen Zeit des Jahres wichtig, denn Sonne, Wind und Klimaanlagen trocknen die Haut zusätzlich aus. Aber auch im Herbst, wenn es rauf auf die Berge geht und die Sonneneinstrahlung dadurch deutlich intensiver wird, oder im Frühling, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen ins Freie locken, empfiehlt sich ein Rundum-Sonnenschutzprogramm, um die Haut zu schützen und zu pflegen. Dazu gehört auch eine kühlende After Sun Lotion nach dem Sonnenbad, die deine Haut beruhigt und ihr zusätzliche Feuchtigkeit spendet.


Rote Bäckchen lieber meiden


Aber wie sieht es eigentlich im Winter aus, wenn der Großteil des Körpers von Wolle und Co. bedeckt ist? Auch dann ist Sonnenschutz nötig, sogar mehr denn je. Denn gerade im Winter neigen wir dazu, die Kraft der Sonne, die Kälte und die Temperaturschwankungen durch die Heizung zu unterschätzen. Die Folge ist nicht nur Sonnenbrand, sondern auch ausgetrocknete Haut, die mit Rötungen und Reizungen reagieren kann. Im schlimmsten Fall bildet sich sogar eine Couperose: Das ist dauerhaft gerötete Haut im Gesicht, die sich bis zu einer chronischen Entzündung auswachsen kann (Rosacea) und nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Um das zu vermeiden, solltest du von Beginn an auf die richtige Pflege setzen. Im Winter kannst du deshalb zusätzlich zum Sonnenschutz auf die Hautpflege mit Kälteschutz von Jean D’Arcel setzen: Sie pflegt strapazierte Haut in der kalten Jahreszeit besonders intensiv und schützt sie vor den Einflüssen von Kälte und Heizungsluft. Ganz generell gilt: Je öfter du deine Haut im Winter Temperaturschwankungen aussetzt, desto belastender ist es für sie. Schütze also deine Haut vor zu großen Kälte- und Wärmereizen und setze auf eine fettfreie Pflege, die deine Haut atmen lässt. So übersteht deine Haut jede Jahreszeit und sieht auch in der nächsten Saison frisch und gesund aus.


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